Zirkusprojekt Teil 1: Das Training

Eine ganz besondere Schulwoche bereitet allen Kindern und MitarbeiterInnen der Andreasschule ganz viel Freude, Lampenfieber und Stolz:

Täglich wurde für eine Doppelstunde in den Klassen rund um das Thema Zirkus gebastelt, gemalt, gelesen, gerechnet oder gerätselt. Im Eingangsbereich entsteht bereits jetzt eine kleine Ausstellung mit den ersten Kunstwerken. Sogar in der OGS bestimmt das Thema Zirkus den Nachmittag. Alle OGS-Kinder wählen täglich aus verschiedenen AGs ihr Lieblingsthema aus und lernen den Umgang mit Nähmaschine, Wolle, spielen verschiedene Gruppenspiele oder erforschen Dinge.

Aber viel spannender gestaltete sich natürlich für alle die tägliche Trainingszeit im Zirkuszelt des Projektzirkus Casselly:

Am Montag fragte sich jedes Kind noch: “Wie sieht das Zelt von innen aus?”, “Was lerne ich dort?”, “Finde auch ich ein Kunststück oder einen Bereich, der mir gefällt?”, “Werde ich ArtistIn, Clown oder lerne ich zaubern?” … Die freudige Anspannung war deutlich spürbar.

Aber spätestens am Dienstag spürten wir auch die erste Erleichterung: Jedes Kind wird einen Beitrag für die große Galavorstellung leisten können und hat einen Platz innerhalb der Artistengemeinschaft gefunden! Es wurde jongliert, Menschen zu Pyramiden gestapelt, gezaubert, geturnt – am Boden und hoch in der Luft, gelacht und Texte auswendig gelernt.

An Tag 2 wusste schon jedes Kind, wo es einen Platz im Zelt hat und übte fleißig am jeweiligen Programmpunkt – in der Manege, hinter dem roten Vorhang oder draußen unter dem Dach der großen Schirmschoppe.

Tag 3 brachte mit Musik und Licht zauberhafte Zirkusstimmung in das Zelt. Endlich fanden alle Übungen auch in der Manege statt.